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Anfragen erreichen uns, was TCM gegen das Coronavirus (COVID-19) auszurichten vermöge. Dass TCM-Kräuter wirksam gegen Viren sind, hat die Forschung schon vielfach bestätigt. Dafür sprechen viele Studien in vitro, am Modell und im klinischen Alltag. Gewiefte TCM-Therapeuten stellen eine exakte TCM-Diagnose nach Abschätzen aller möglichen differentialdiagnostisch verwertbaren Befunde wie Symptomen, Pulstastung und Betrachtung der Zunge und ihres Belages.
Von der Antike bis zur Gegenwart! Ich schlug deshalb das neuste Buch von Professor Thomas O. Höllmann sofort beim letzten Kapitel auf und las die Überschriften zu den Unterkapiteln: «Grenzen überschreitender Dialog», «Öl und Opium», «die neue Seidenstrasse», «Infektion und Information», «die neue Abschottung», «Friedensrhetorik», «Zukunftsmusik». Erst nach dem Lesen dieses Kapitels, das mir dank der differenzierten Betrachtungsweise dieses seriösen Wissenschaftlers, der immer wieder mal verschmitzt und mit geistreich subtilem Schalk schreibt, was das Lesen zum Genuss macht, begann ich mit der Lektüre von vorn und las die Themenkreise «die Verbreitung der Religionen», «Tribut und Handel», «Transfer und Transformation».
Reisebericht: Complemedis und Phytax (www.phytax.ch) besuchen zusammen mit TCM-Fachpersonen Landwirtschaftsbetriebe, die Ingwer im Südwesten Chinas in der Provinz Guizhou und Ginseng im Nordosten in der Provinz Jilin anbauen.
Chinesen verstehen unter Suppen meistens sogenannte lange Suppen, d.h. solche, die lange, nämlich über Stunden gekocht wurden. Chinesisch heisst Suppe Tang. Nicht wenige der klassischen Rezepturen der chinesischen Medizin tragen die Endung –Tang in ihrem Namen. Das zeigt, dass medizinisches Wissen im Alltag tief verankert ist, bzw. die chinesische Küche auch immer schon eine diätetische war, die in jeder Familie gepflegt und auch verstanden wird.
Ein Rundgang mit der Botanikerin Melanie Kleineberg durch den Botanischen Garten Zürich am 5. Oktober 2023
Ein Blick über den Tellerrand
Noch ist der Winter nicht vorbei und eben jetzt scheint nochmals eine Welle von Erkältungskrankheiten durch das Land zu ziehen. Das merken wir an der grösseren Zahl von Rezepturen, die dagegen verschrieben werden.
Damals in unserer Studenten-WG im Hinterthurgau lebten wir arm aber glücklich. Wir hatten kaum Geld aber das war weiter nicht tragisch, denn wir brauchten auch kaum welches.
Kräuter enthalten viele Inhaltsstoffe. Manche Kräuter verfügen über sog. Leitsubstanzen oder Hauptwirkstoffe, etwa Menthol in Pfefferminz oder Ginsenoside in Ginseng. Kräuter können aber daneben noch Dutzende, ja Hunderte von Inhaltsstoffen haben, manche davon sind in so kleinen Mengen vorhanden, dass sie nicht einmal oder höchstens mit grossem Aufwand nachweisbar sind. Diese Stoffe reagieren oft im Zusammenspiel miteinander, das aber trotz wissenschaftlicher Bemühungen oft nicht vollständig durchschaut ist. Die TCM beurteilt die Wirkung eines Krautes aufgrund der Gesamtheit ihrer Inhaltsstoffe und betont nicht die Menge eines einzelnen oder weniger Hauptwirkstoffe. Kräuter enthalten je nach Standort, Pflege, Wetter, Bearbeitung von Charge zu Charge unterschiedliche Mengen an Haupt- und Nebenwirkstoffen. TCM-Rezepturen sind deshalb bewusst nicht auf das Vorhandensein einer bestimmten Menge eines einzelnen Stoffes standardisiert. Wenn Complemedis solche trotzdem misst, so dient es dem Zweck der Qualitätssicherung und nicht in Bezug auf die klinische Wirkung. Wir können so sicherstellen, dass das Kraut den behördlichen Vorgaben entspricht und die gewünschte klinische Wirkung erwarten lässt. Oberste Priorität für die beabsichtigte Wirkung hat die Diagnose durch die TCM-erfahrene Person.
Complemedis verfügt über die notwendigen Bewilligungen der Behörden und wird von diesen regelmässig kontrolliert. Pflanzen oder Tiere, die unter den Artenschutz fallen, dürfen nur mit entsprechenden Papieren von CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) gehandelt werden www.cites.org. Derart zertifizierte Pflanzen stammen in der Regel aus kontrolliertem Anbau. Einige wenige solcher Pflanzen (z.B. Ginseng) hat Complemedis mit den entsprechenden Zertifikaten im Angebot. Complemedis hat keine Produkte im Sortiment, die von geschützten Tieren stammen. Zuwiderhandlungen gegen Behördenbestimmungen würden streng bestraft und man würde die Betriebsbewilligung verlieren. Ein solches Risiko können und wollen wir uns nicht leisten.
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